Bei Bikepacking-Touren ist eine gut sortierte und durchdachte Reiseapotheke und ein Erste-Hilfe-Set unerlässlich. Wichtige Medikamente sollten griffbereit und wasserdicht verpackt sein. Neben der Standardausrüstung für Erste Hilfe, wie Pflaster, Verbände und Desinfektionsmittel, sind auch Medikamente gegen Schmerzen, Durchfall, Allergien und eventuell Mittel gegen Übelkeit empfehlenswert. Und natürlich sollte auch ein entsprechender Vorrat der Medikamente mitgeführt werden, die täglich eingenommen werden müssen.
Eines kurz vorweg: Ich bin kein Mediziner. Dementsprechend kann dieser Artikel auch keine Beratung beim Arzt ersetzen.
Bikepacking soll in erster Linie Spaß machen, doch nicht immer geht alles glatt. Auf langen mehrtägigen Bikepacking-Touren können Schmerzen und Verletzungen auftreten. Eventuell etwas falsches gegessen – und schon werden die kommenden Kilometer zur Qual. Wenn man sich unter diesen Umständen überhaupt noch fit genug fühlt um überhaupt auf das Rad zu steigen. Kleinere Verletzungen wie Schürfwunden oder Schnittverletzungen können zum ernsthaften Problem werden wenn diese sich entzünden.
Welche Beschwerden auftreten könnten
Bei mehrtägigen Bikepacking-Touren ist immer mit verschiedenen Problemen zu rechnen. Kleine Schnittwunden, Schürfwunden, Be- und Überlastungsschmerzen, Krämpfe, Prellungen und blaue Flecken und auch ein Sonnenbrand kommt recht häufig vor. Aber auch Durchfall, Übelkeit, Nacken und Rückenschmerzen, Kopfschmerzen oder der klassische Insektenstich wird beim Austausch mit anderen Gleichgesinnten genannt.
Neben dem klassischen Erste-Hilfe Set habe ich nachfolgend einige Medikamente und Hilfsmittel aufgeführt die auf meinen Touren nicht fehlen dürfen.
Empfohlene Medikamente
| Persönliche Medikamente (Dauermedikation) | Ibuprofen, Paracetamol, Gesäßcreme |
| Wundspray (Antiseptische Wundreinigung) | Hydrokolloid-Pflaster zur schnellen Wundheilung |
| Magnesium Direktgranulat (gegen Krämpfe) | Salbe gegen Insektenstiche |
| Sonnencreme LSF 50+ | Notfallpfeife |
Body-ID – Helfer im Notfall
Ich empfehle auch den Body-ID bei Unfällen oder medizinischen Problemen, die eine weitreichendere ärztliche Behandlung erfordern.