Der Tag vor meiner Bikepacking-Tour!

by Koffie
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Am Tag vor meiner Bikepacking-Tour gilt grundsätzlich: Ich habe ab sofort Urlaub bzw. Betriebsferien. Alle wichtigen Dinge habe ich erledigt, ab jetzt möchte ich einen gewissen Abstand vom Alltag nehmen.

Alle erforderlichen Bahntickets, die Abfahrtszeiten, das Abfahrtsgleis, die wichtigsten Reiseunterlagen sind für den Fall der Fälle auch in Papierform vorhanden. Eine Liste mit allen wichtigen Daten habe ich auch für meine Frau hinterlegt.

Alle Tickets, Reiseunterlagen, Reiserouten, Hotelanschriften (sofern nicht im Handy gespeichert) führe ich für den Fall der Fälle auch in Papierform mit. Es gibt nichts was es nicht gibt, sicher ist sicher.

Körperpflege für das persönliche Wohlbefinden

In der Regel gönne ich mir am Tag vor einer Tour einen Besuch beim Friseur und eine Fußpflege. Das Wohlbefinden der Füße beim Radfahren oder beim Radsportspielt eine größere Rolle, als vielen bewusst ist. Eine gute Fußpflege hilft, Hornhaut, Risse und eingewachsene Fußnägel zu vermeiden, die beim Radsport sehr unangenehm sein können. Auch die Beine rasiere ich am Tag vor der Tour erneut – ja, ich rasiere mir die Beine. Das ist für mich ein wichtiger Teil meines Wohlbefindens bei längeren, mehrtägigen Radtouren. Außerdem finde ich unrasierte Rennradfahrer persönlich unästhetisch.

Das Rad befindet sich am Tag vor meiner ersten Bikepacking-Tour in einem einwandfreien Zustand. Der Reifendruck wurde noch einmal überprüft, die Taschen sind gepackt und befestigt. Riegel, Gels und sonstiger Proviant sind ebenfalls verstaut. Zur Probe habe ich eine letzte kleine Runde um die Häuser gedreht. Nichts wackelt, nichts schleift, alles passt und hat Luft. 

Radcomputer, Beleuchtung, Handy, Powerbank und Actioncam etc. sind geladen, die Radbekleidung und auch mein BodyID-Armband für den ersten Tag liegt bereit.

In wenigen Stunden geht es los

Der kurze Prolog meiner Bikepacking-Tour zumBahnhof Köln Messe/Deutz (quasi ein kurzes einrollen), beginnt in wenigen Stunden. Nach der letzten kurzen Testrunde beschäftige ich mich nicht mehr mit Packlisten und Routenplanungen. Was sich jetzt nicht in den Taschen befindet, ist eben nicht an Bord. Wenn man auf der Tour bemerkt, dass etwas fehlt, muss man es eben zwangsläufig zwischenzeitlich besorgen. Lediglich der Wetterbericht für den morgigen Tag oder vielmehr die nächsten Tage für die Gebiete, in denen ich mich aufhalte, interessiert mich jetzt noch.

Kaffee oder Espresso muss sein

Da meine Tour sehr früh beginnt, esse ich am Abend noch etwas (Nudeln gehen immer), gehe noch eine Runde mit Frau und unserem Hund und etwas früher schlafen wie sonst üblich. Anderthalb Stunden vor Beginn der Tour stelle ich mir den Wecker, gönne mir eine Dusche und nehme ein leichtes Frühstück, Müsli bestehend aus Haferflocken, Banane, Leinsamen, Rosinen und Milch zu mir.

Der Kaffee oder Espresso darf natürlich ebenfalls nicht fehlen, für mich unerlässlich um so früh am Morgen den Kreislauf ein wenig anzukurbeln.

Dann rein in die Radbekleidung, noch etwas Bananenbrot für die späterer erste Etappe einpacken, eine kurze Verabschiedung, vielleicht noch ein Foto vor dem Start, und es kann losgehen.

Ganz wichtig: Für mich ist es sehr wichtig, sich vernünftig von seinen Liebsten zu verabschieden. Dazu gehören meine Frau, meinen Eltern, der Rest der Familie, die engsten Freunde und natürlich der Hund. Ein vernünftiger Abschied gibt auf den ersten Kilometern und auch für die nächsten Tage ein gutes Gefühl. Dann wird auch das Wiedersehen umso schöner.

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3 comments

himmelen 22. September 2015 - 15:11 Uhr

So amazing article!

Reply
Himmelen 24. September 2015 - 10:13 Uhr

Great!

Reply
Himmelen 24. September 2015 - 10:13 Uhr

You’ve probably been on a seesaw or a teeter-totter at some time in your life — you on one side and a friend on the other.

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