Die richtige Übersetzung für eine Tour

by Koffie
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Die richtige Übersetzung für eine Tour ist bei einer Bikepacking-Tour die wichtigeste Voraussetzung um sowohl bergauf als auch bergab gut voranzukommen. Neben dem Geländeprofil, spielen das Gewicht der Ausrüstung, die eigene Fitness und der persönliche Fahrstil eine ebenso große Rolle.

Daher sollte man sich bei der Planung einer mehrtägigen Tour (gilt übrigens auch für Rennradtouren), vorab mit der Übersetzung an seinem Bike auseinandersetzen. Reicht die aktuelle Übersetzung für die geplante Route aus, oder vielleicht doch nicht? Einfach drauf setzen und losfahren kann man machen, am Ende folgt dann meist die Ernüchterung.

Besondere Streckenprofile erfordern besondere Übersetzungen

Die meisten Gravelbikes werden wie in meinem Fall ab Werk mit einer 11-42er Kassette ausgeliefert. Dazu vorne ein 42er-Kettenblatt. Für durchschnittliche Streckenprofile mit ein wenig rauf und runter sicherlich genau die richtige Übersetzung. Für Steigungen mit bis zu 12 Prozent, vollgepackt, über längerer Distanzen fehlt hier allerdings nach hinten raus ein wenig Luft.

Wenn der letzte Gang erreicht ist und bis zur Passhöhe sind es noch einige Kilometer, dann beginnt es mitunter ein wenig unangenehm zu werden. Dann wird der Anstieg zur Qual und man wird den Abschnitt der Bikepacking-Tour eher in unangenehmer Erinnerung behalten.

Mit nur einem Kettenblatt vorne, ist folgende Änderung bei einer 11-42er Kassette meiner Meinung am sinnvollsten: Die Kassette durch eine 11-46er Kassette ersetzen – dadurch erhält man eine niedrigere Übersetzung, was bei längeren Steigungen sehr hilfreich ist. Fehlt es hingegen an höheren Gängen, so kann der Einbau eines 44er-Kettenblatts anstelle eines 42er-Blatts eine Übersetzung von 4,0 anstelle von 3,82 (42er) ergeben, wobei leichte Übersetzungen erhalten bleiben.

Mit Übersetzungen beschäftigen und ausprobieren

Für meine „Tour 2025 – Road to Italy“ habe ich mich entschlossen auf eine 11-46er Kassette zu wechseln, da mehrere schwere Anstiege zu absolvieren sind. Zunächst hatte ich mit einer 11-50er Kassette geliebäugelt, hier liegt das Problem aber meist darin, dass der originale Schaltwerkkäfig für einen 11-50er Kassette meist nicht konzipiert ist. Das obere Leitröllchen muss sehr weit unten positioniert werden, damit es unter das 50er Ritzel kommt. Läuft die Kette dann auf dem 11er Ritzel der Kassette, ist der Abstand zwischen Ritzel und Leitrolle zu groß, darunter leidet mitunter die Schaltperformance.

Bei der Verwendung einer 11-50er Kassette bietet der Hersteller Garbaruk mit einem speziellen Schaltwerkkäfig- sowie Schaltwerkröllchen entsprechende Lösungen. Wer es bunt mag wird bei Garbaruk ebenfalls fündig werden, Schaltwerkkäfig- sowie Schaltröllchen gibt es in verschiedenen Farben.

Optional zwei Kettenblätter vorne: Bei zwei Kettenblättern vorne, ist eine 11-42er Kassette eine sehr gute Wahl. Mit einer 46-30 Kurbel erhältst man eine wirklich leistungsstarke Kombination.

Link zum Hersteller: Garbaruk

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